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Einrichtung von Monteurunterkünften und Monteurwohnungen für Monteure und Handwerker

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Einrichtungstipps für die Vermietung von Monteurunterkünften:

Einrichtung Monteurzimmer Bild

Bei der Vermietung von Monteurwohnungen sollten bei der Einrichtung im Vergleich zu klassischen Mietverhältnissen einige Besonderheiten vorab beachtet werden. Diese sollten idealerweise schon bei der Planung berücksichtigt werden, um kostspielige Nachtragsarbeiten zu vermeiden. Reisende Handwerker sind sehr dankbare Mieter, weil sie bei der Ausführung ihrer Arbeiten zumindest im Hinblick auf die Wegstrecke zum Auftraggeber entlastet werden. Dennoch unterscheidet sich dieses vertragliche Verhältnis in einem wesentlichen Punkt von einem Dauerschuldverhältnis. Sobald der Auftrag fertig gestellt worden ist, verlassen Monteure das zur Verfügung gestellte Domizil, um den Arbeitgeber bei der nächsten Auftragsausführung zu unterstützen. Während der Mieter bei einem auf unbestimmte Zeit geschlossenen Vertrag bezüglich der Inneneinrichtung regelmäßig selbst entscheiden möchte und insoweit eigene Möbel aufstellen wird, ist dies dem Monteur bereits aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Er ist daher auf einen eingerichteten Wohnraum angewiesen, so dass der Vermieter vor der Überlassung selbsttätig werden sollte. Nunmehr lässt sich über Geschmack bei der Farbgestaltung der Wände oder der Art der Dekoration bekanntermaßen lebendig diskutieren. Ein gewisser Standard sollte jedoch unabhängig davon zum Angebot gehören. Die beste Werbung ist schließlich ein positives Feedback, das die Handwerker auch untereinander verbreiten. Hat sich der reisende Gast derweil in den Räumlichkeiten wohl gefühlt, wird er bei Bedarf auch selbst wieder zurückkehren.

Monteure sind keine Urlaubsgäste - Diese Unterschiede sind zu beachten:

Bei der Einrichtung von Monteurunterkünften ist es ratsam, sich zunächst mit den Besonderheiten dieser Mietform auseinander zu setzen. Im Gegensatz zu klassischen Urlaubsgästen, die die schönste Zeit des Jahres in der Unterkunft verbringen möchten, haben Handwerker andere Bedürfnisse und Vorstellungen. Bei ihnen steht gerade das Gefühl von Urlaub und Erholung nicht im Vordergrund. Letztendlich verrichten sie ihre Tätigkeit fernab ihres gewohnten Umfeldes. Insoweit der Auftrag über mehrere Wochen verläuft, und der Gast auch die Freizeit am Wochenende in dem Apartment verbringen möchte, bestehen selbstverständlich gewisse Parallelen zu einem Urlaubsgast. Der Unterschied besteht dennoch darin, dass sowohl das Mobiliar als auch die zur Verfügung gestellten Accessoires funktional sein sollten. In der Regel möchten sich die Kurzzeitmieter in der Wohnung selbst versorgen. Sie sind daher nicht nur auf Einkaufsmöglichkeiten in der näheren Umgebung angewiesen, sondern benötigen auch einen Platz, an dem sie sich ihre Speisen zubereiten können. Ein Kochplatz sowie die gängigen Küchenutensilien sollten daher vorhanden sein bzw. bei Bedarf von dem Vermieter gestellt werden können. Im Vordergrund stehen bei einem Monteur zwar eine Urlaubsfreuden. Dennoch möchte er sich in dem fremden Umfeld wohl fühlen können. Bei der Vorbereitung der Unterkunft sollten Vermieter daher stets beachten, was sie selbst während ihres Aufenthaltes zweckmäßig erwarten würden.

Den Pflegeaufwand bei der Einrichtung kalkulieren:

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Die Erfahrungen, die Vermieter bei der Überlassung von Räumlichkeiten an Monteure machen, sind in der Regel sehr positiv. Zum einen nutzen die Handwerker die Unterkunft lediglich nach ihrem Feierabend, zum anderen möchten sie sich selbst auch etwas heimisch fühlen. Ferner repräsentieren sie in gewisser Weise auch das Unternehmen, für das sie tätig sind und möchten daher einen guten Eindruck hinterlassen. Dennoch bleiben Reinigungsarbeiten wegen der Nutzung der Monteurunterkunft nicht aus. Insbesondere bei längeren Vermietungszeiträumen bietet es sich an, dem Berufsreisenden sowohl Reinigungsmittel als auch technische Gerätschaften zur freien Verfügung zu stellen. Diese sollten auch frei zugänglich sein, so dass sie dem Monteur nicht erst auf Nachfrage überlassen werden. Das ist deswegen ein Vorteil, weil der Arbeiter, der in der Wohnung Ordnung halten möchte, jederzeit Zugriff auf Putzmittel hat und dementsprechend selbst tätig werden kann. Die freie Zeiteinteilung kommt seinem Alltag entgegen, so dass er sich nicht dazu aufgefordert fühlt. Damit sich der Handwerker jedoch gemütlich einrichten kann, sollten derartige Utensilien entweder in einer Kammer verstaut werden oder zumindest in einem vom übrigen Raum abgegrenzten Bereich. Bei der Wahl der Geräte sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass sie einfach zu bedienen sind und die Arbeit tatsächlich erleichtern. Bei schweren Gerätschaften, die außerdem nicht ergonomisch geformt sind, wird wahrscheinlich jeder Gast vorschnell die Motivation verlieren, überhaupt tätig werden zu wollen. Ganz wichtig ist auch ein kluges Müllsystem, damit die Hinterlassenschaften nicht in der Wohnung verteilt werden. Bei der Wahl sollte darauf geachtet werden, dass die Einsätze leicht herausgenommen und neue Müllbeutel, idealerweise griffbereit in der Nähe verstaut werden, ohne großen Aufwand eingesetzt werden können. Bevor der Berufshandwerker die Wohnräumlichkeit überhaupt betritt, sollte er die Möglichkeit bekommen, sein Schuhwerk auf einer entsprechenden Ablage verstauen zu können. Für ihn ist es nämlich der erste Schritt in seinen wohlverdienten Feierabend und der Boden wird nicht unnötig durch die Arbeitsschuhe verdreckt. Das erspart auch bei der Endreinigung viel Zeit und Mühe, wenn das Zimmer oder das Apartment an den nächsten Gast vermietet werden soll. Zwar kalkulieren Vermieter in der Regel eine kleine Kaution ein, die den Aufwand und die Kosten für die Reinigungsarbeiten decken sollen. Werden entsprechende Vorkehrungen jedoch nicht getroffen, stehen sich Kosten und Nutzen außer Verhältnis gegenüber.

Diese Funktionen sollte eine Monteurunterkunft bieten:

Bei größeren Apartments, die aus mehreren Zimmern bestehen, können die einzelnen Bereiche räumlich voneinander getrennt werden. Bei einem Ein-Raum-Apartment ist diese Aufteilung demgegenüber nicht ohne weiteres möglich. Doch auch in kleineren Räumlichkeiten sollten Vermieter versuchen, verschiedene Funktionsbereiche zu integrieren. Reisende Monteure brauchen selbstverständlich ein Schlafzimmer. Ebenso möchten sie sich nach ihrer Arbeit auf einem gemütlichen Stuhl oder einer Sitzecke niederlassen können, insoweit entspricht die vermietete Fläche auch einem Wohnzimmer. Zuletzt stehen Berufsreisende häufig mit ihren Arbeitgebern in ständigem Kontakt, um diesen über den Fortschritt auf der Baustelle aufzuklären. Teilweise müssen auch noch Büroarbeiten erledigt werden. Ein abgetrennter Arbeitsbereich ist daher ideal bei der Einrichtung der Monteurunterkunft. Anhand dieser unterschiedlichen Funktionen sollten auch die Einrichtungsgegenstände gewählt werden. Zur absoluten Grundausstattung gehören neben einem Bett und Kleiderschrank auch ein Regal, ein Fernseher, ein Tisch inklusive Sitzmöglichkeiten sowie ein Schrank, in dem Wertgegenstände eingeschlossen werden können. Dennoch sollte die Einrichtung nicht erdrückend wirken. Das ist der Fall, wenn das Mobiliar derart aufgestellt worden ist, dass kaum Freiflächen zur freien Bewegung genutzt werden können. Im Optimalfall ist das Apartment mit einem eigenen Badezimmer sowie zumindest einer kleinen Kochnische ausgestattet. Dadurch wird die Privatsphäre des Gastes vollkommen gewahrt, so dass sich dieser in seinem neuen Umfeld einleben kann. Alternativ sollte mindestens eine Art Gemeinschaftsküche zur Verfügung gestellt werden können.

Der ideale Bodenbelag für Kurzzeitmieter:

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Bevor allerdings das Mobiliar an Ort und Stelle aufgebaut wird, sollte die Monteurwohnung mit dem passenden Bodenbelag ausgestattet werden. Es liegt auf der Hand, dass bereits vorhandene Bodenflächen nunmehr nicht sofort ausgetauscht werden müssen. Allerdings sollte schon vorweg einkalkuliert werden, dass der Fußboden möglicherweise in Zukunft erneuert werden muss. Denn die wechselnde Überlassung der Wohnfläche an eine Vielzahl von Gästen strapaziert den Belag. Zudem lassen sich einige Böden besser reinigen und sparen somit nicht nur Zeit, sondern wirken schlichtweg auch sauberer. Laminat- und Parkettböden sind keine optimale Wahl, da sie besonders anfällig sind. Beispielsweise dürfen sie nicht regelmäßig nass ab gewischt werden, dass sie sich ansonsten von der Oberfläche lösen und aufquellen können. Monteure können es indes nicht gänzlich vermeiden, dass sie Dreck von der Baustelle in die Wohnung tragen. Aus diesem Grund sind auch Teppichunterlagen nicht ideal, weil sich die Flecken mitunter nur sehr mühselig entfernen lassen. Hervorragend geeignet sind für Monteurzimmer daher robuste Flächen, exemplarisch Linoleum oder PVC. Diese lassen sich auch mit herkömmlichen putzen einfach reinigen. Ein weiterer Vorteil von Linoleum ist, dass das Material besonders umweltfreundlich ist. Das garantiert einen hochwertigen sowie hygienischen Standard. Da Monteurunterkünfte das ganze Jahr über vermietet werden können, sollten während der kalten Jahreszeit Teppichläufer ausgelegt werden, wobei hier auf Rutschfestigkeit geachtet werden sollte. Die sanitären Einrichtungen und auch der Küchenbereich sollte demgegenüber gefliest werden, da Fliesen wasserundurchlässig sind. Dementsprechend können sie auch mit speziellen Geräten, wie zum Beispiel einem Dampfbesen gründlich gesäubert werden. Werden im Badezimmer Vorleger ausgelegt, sollten diese waschmaschinenfest sein, damit Schmutz schonend entfernt wird.

Kernstück jeder Monteurunterkunft: Das Bett

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Für jeden Menschen ist Schlaf die natürliche Regenerationsquelle. Da Monteure tagsüber ihrer Arbeit nachgehen und dementsprechend körperlich beansprucht sind, freuen sie sich umso mehr, wenn sie sich am Abend in ein gemütliches Bett legen können. Für den Ruheplatz sollte ein stabiles Gerüst gewählt werden. In kleineren Zimmern bietet sich eine Schlafcouch an, wobei hier insbesondere auf die Qualität der Liegefläche besonders geachtet werden sollte. Bei einem richtigen Bett sollte selbstverständlich auf eine Matratze zurückgegriffen werden, die rückenschonend ist. Empfehlenswert ist eine mittelharte Matratze, wobei vor allem die Haltbarkeit eine entscheidende Rolle bei der Auswahl spielt. Andernfalls leidet die Schlafqualität des Gastes, so dass die Liegefläche regelmäßig ausgetauscht werden müsste, was mit zu hohen Folgekosten verbunden wäre. Ideal sind Matratzen, die mit Latex oder Kaltschaum überzogen sind. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass der Bezug leicht entfernt werden kann. Außerdem sollte er in der Waschmaschine gereinigt werden können. Für die Bettwäsche empfehlen sich Materialien, die hautschonend sind. Empfehlenswert ist Baumwolle, da es sich um ein Material handelt, das sowohl atmungsaktiv als auch feuchtigkeitsabweisend ist. Die Wäsche sollte auch bei hohen Waschmaschinentemperaturen nicht einlaufen. Erst bei 60 °C werden Keime und Bakterien wirksam abgetötet. Es ist letztendlich nicht auszuschließen, dass ein Berufsreisender unter Allergien leidet. Schon aus diesem Grund ist eine gründliche Reinigung unerlässlich. Außerdem erspart die Maschinenreinigung viel Arbeit für den Vermieter. Neben dem Bett sollte noch ein kleiner Nachttisch aufgestellt werden, auf dem eine Nachttischlampe ihren Platz einnimmt. Schließlich findet sich der Kurzzeitmieter dann auch in der fremden Umgebung bei Dunkelheit zurecht. Außerdem bietet ein Nachttisch zusätzliche Ablagefläche, wenn der Monteur beispielsweise abends noch ein paar Seiten in seinem Lieblingsbuch nachlesen möchte.

Das Monteurzimmer erstrahlt im Lichterganz:

Bevor die Lichtinstallation in dem Apartment vorgenommen wird, sollte die Wandgestaltung abgeschlossen sein. Es ist ratsam, die Wände mit hellen Farben zu streichen. Bei einer dunklen Gestaltung sind mitunter mehr Lichtquellen notwendig, damit eine ausreichende Helligkeit gewährleistet ist. Bei der Wahl der passenden Leuchtmittel können Vermieter bares Geld sparen. Insbesondere LED-Lampen sind sehr energieeffizient und verbrauchen dementsprechend wenig Strom. Die Auswahl ist sehr vielfältig und reicht von klassischen Deckenleuchten bis hin zu stilvollen Stehlampen. Falls Lampen schon vorhanden sind, können die Glühmittel durch LED-Birnen ersetzt werden, die mit nahezu jeder Fassung erworben werden können. Vermieter sollten sich dabei nicht davon täuschen lassen, dass die speziellen Glühbirnen im Vergleich zu klassischen Leuchtmitteln teurer sind. Sie sind nämlich länger haltbar und sparen Stromkosten. Um den Gemütlichkeitsfaktor zu optimieren, bieten sich warme Lichtquellen an. Diese haben eine Leistung von etwa 1000 - 2000 K. Demgegenüber sollten bei Spiegeln, die unter anderem beim Ankleiden genutzt werden, andere LED-Leuchten favorisiert werden. Ratsam ist der Einsatz von Tageslichtfarben, die eine Leistung von mindestens 5500 K haben sollten. Verbringen Monteure auch das freie Wochenende in der Wohnung, möchten sie sich häufig auch die Umgebung näher anschauen. Bei der Wahl der Kleidung ist insofern zu beachten, dass sie bei Tageslicht im Gegensatz zu Glühbirnen mit hohen Gelblichtanteil authentisch wirkt. Wie viele Lampen letztendlich installiert werden, hängt von der Anzahl und der Größe der Räumlichkeiten ab. Generell sollte die Wohnung ausreichend beleuchtet sein, damit sich der Wohlfühlfaktor einstellen kann.

Nach der Arbeit ist vor der Arbeit - Der Arbeitsplatz:

Sobald Monteure zu ihrem Gästezimmer zurückkehren, bedeutet dies noch nicht, dass sie auch tatsächlich Feierabend haben. In der Regel werden sie sich noch mit Büroarbeiten beschäftigen müssen, insbesondere bei der Arbeitgeber regelmäßig über den Fortschritt auf der Baustelle informiert werden möchte. Vielleicht müssen aber auch noch weitere Kundentermine disponiert werden, so dass der Berufsreisende auf einen zusätzlichen Arbeitsplatz angewiesen ist. Dabei reicht ein kleiner, massiver Schreibtisch bereits aus. Die Oberfläche sollte auf jeden Fall mit einem feuchten Reinigungstuch abgewischt werden können. Es ist daher nicht ratsam, empfindliche Materialien zu wählen. Farblich sollte das kleine Büro zum Bett sowie dem Nachttisch passen. Gäste sind überaus dankbar, wenn ihnen in der Unterkunft auch freies Internet zur Verfügung gestellt wird. Im digitalen Zeitalter sollte dies unbedingt eingerichtet werden. Dabei sollte nämlich bedacht werden, dass die Mieter fernab ihrer gewohnten Umgebung über soziale Netzwerke sicherlich auch mit Freunden und der Familie kommunizieren möchten. Möglicherweise müssen für die Baustelle aber auch noch zusätzliche Materialien bestellt werden. Oder der Kurzzeitmieter erfreut sich nach getaner Arbeit über die Lektüre der Sportnachrichten. Die Einrichtung des Internets sollte bei einem Anbieter in Auftrag gegeben werden, der dem Vermieter ein Sorglospaket garantieren kann. Ungeschützte Netzwerke stellen immer ein Sicherheitsrisiko dar. Im Zeitalter von Abmahnungen und Filesharing sollte daher die Sicherheit im Vordergrund stehen. Beim abmahnfreien Internet übernimmt der Eigentümer der Unterkunft folglich keine Haftung für einen eventuellen Missbrauch des Zugangs. Ein funktional eingerichteter Arbeitsplatz muss zusammengefasst nicht besonders groß sein. Eine kleine Arbeitsfläche ist vollkommen ausreichend. Allerdings sollte auf die Einrichtung eines WLAN-Netzwerkes aus Angst vor Abmahnungen oder zu hohen Nebenkosten keineswegs verzichtet werden. In der Regel werden die Berufsreisenden bei der Suche nach der passenden Unterkunft unter anderem genau darauf achten.

Dinner for One - Monteure sind häufig Selbstverpfleger:

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Aufgrund ihrer häufig sehr langen Arbeitszeiten bereiten sich Monteure ihre Mahlzeiten in der Regel zu außergewöhnlichen Uhrzeiten zu. Daher sind für Sie Unterkünfte ideal, in denen sie ihr Frühstück in den frühen Morgenstunden oder ihr Abend essen zu später Zeit zurichten können. Dementsprechend sollten sie jederzeit Zugang zu einer Küchenzeile gewährt bekommen. Kann diese aufgrund der Raumgröße nicht in das Apartment integriert werden, sollte die Nutzung der Küchengelegenheit andere Feriengäste oder auch die Vermieter nicht stören. Der Kochplatz sollte mit den gängigen Einrichtungsgegenständen sowie Utensilien ausgestattet sein. Ein Kühlschrank mit einem separaten Gefrierfach erleichtert die Planung des Handwerkers, weil er seine Mahlzeiten nicht täglich im Supermarkt einkaufen muss. In der Küche sollte darüber hinaus ein Herd mit integriertem Backofen nicht fehlen. Weitere Maschinen, wie zum Beispiel eine Kaffeemaschine, ein Toaster oder ein Wasserkocher, sind bei Reisehandwerkern äußerst begehrt. Ein frisch aufgesetzter Kaffee am Morgen ist für die meisten Gäste der optimale Einstieg in den neuen Tag. Dazu schmeckt ein aufgebackenes Brötchen oder ein getoastetes Brot besonders gut und versorgt den Arbeiter mit notwendiger Energie, die er bei einem langem Arbeitstag dringend benötigen wird. Ganz wichtig ist, dass dem Gast eine ausreichende Menge an Kochgeschirr zur Verfügung gestellt wird. Dazu zählen nicht nur Besteck und Teller, sondern auch Küchenutensilien, beispielsweise Kochlöffel oder ein Dosenöffner. Pfannen und Töpfe sollten ebenfalls nicht fehlen, wobei verschiedene Größen zur absoluten Grundausstattung gehören. Ratsam sind Modelle, die mit einer Antihaftbeschichtung überzogen sind, um den Putzaufwand zu minimieren. Idealerweise verfügt die Küche über eine Spülmaschine, damit die Reinigungsarbeiten zusätzlich möglichst gering gehalten werden. Alternativ sollte jedenfalls ein Spülbecken installiert werden, damit der Monteur sein Geschirr selbst abwaschen kann. Bei der Vermietung von Monteurunterkünften hat sich gezeigt, dass Gäste nützliche Putzmittel oder auch Lebensmittel für den nächsten Berufshandwerker hinterlassen. Fehlt es hier an Putzzubehör, wie zum Beispiel an Topfreinigern oder Spültüchern, sollten diese zur Verfügung gestellt werden. Bei der Auswahl der Küchengeräte sollte insbesondere die Sicherheit gewährleistet werden. Wartungsarme Gerätschaften garantieren darüber hinaus eine langlebige Nutzungsmöglichkeit. Dementsprechend werden die Folgekosten für Neuanschaffungen minimiert. Welche Art von Fabrikat letztendlich bevorzugt wird, ist schlussendlich eine Geschmacksfrage. Ob exemplarisch eine Kaffeemaschine mit Filter oder mit Kaffeepad betrieben wird, ist für die Vermietung sicherlich nicht entscheiden. Allerdings sollten die technischen Hilfsmittel einfach zu bedienen sein. Für die aufwändige Lektüre einer umfassenden Bedienungsanleitung wird in der Regel nämlich die Zeit fehlen.

Die Nasszelle wird zur Wohlfühloase - Das Badezimmer:

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Bei der Gestaltung des Badezimmers ist vorab eine Besonderheit zu beachten. Werden mehrere Gästezimmer in einer Immobilie vermietet, bietet sich die Einrichtung eines Gemeinschaftsbadezimmers an. Neben einem Duschraum sollte allerdings auch noch ein separates WC mit Waschmöglichkeit zur Verfügung stehen. Der gesondert eingerichtete Duschbereich verfügt im Optimalfall über mehrere Duschkabinen, damit sich die Gäste vor ihrem Arbeitsbeginn nicht im Weg stehen. Bei einer einzelnen Monteurunterkunft ist diese entweder mit einer Dusche oder einer Badewanne auszustatten. Bei großen Räumlichkeiten kann selbstverständlich beides gewählt werden. Gerade während der kalten Wintertage wird eine Badewanne gerne zur Entspannung genutzt. Allerdings ist bei der Planung zu berücksichtigen, dass die Benutzung höhere Kosten aufgrund des Wasserverbrauchs verursacht. Generell kann zur Kontrolle des Wasserverbrauchs auch eine spezielle Zeitschaltuhr hilfreich sein. Gerade bei mehreren Duschkabinen in einem Gemeinschaftsbadezimmer können die Kosten so minimiert werden. Jedem Gast kann beispielsweise pro Tag ein Chip für ein gewisses Freikontingent an Minuten überlassen werden. Verbraucht er darüber hinaus mehr Wasser, weil er länger duschen möchte, muss er Geld einwerfen. Dadurch werden beide Interessen hinreichend berücksichtigt. Letztlich sollte das Badezimmer, unabhängig davon ob es sich um ein einzelnes oder um ein Gemeinschaftsbad handelt, mit Standardmobiliar ausgestattet sein. Hierzu zählen insbesondere ein Handtuchhalter, Kleiderhaken, ein Spiegelschrank sowie eine Ablagefläche. Ebenso sollte ein Fön, ein Zahnputzbecher, eine Toilettenbürste und ausreichenden Toilettenpapier vorhanden sein. Mit ein wenig Dekoration verwandelt sich die Nasszelle somit in eine kleine Wohlfühloase. Schließlich handelt es sich um den Raum, an dem der Tag sowohl begonnen als auch beendet wird. Eine warme Atmosphäre ist insofern ein Garant für einen motivierten Start. Damit auch in der Badestube Ordnung und Sauberkeit gehalten werden kann, sollten zum einen Putzmittel und zum anderen auch Putzlappen sowie Eimer griffbereit abgelegt werden.

Allgemeine Tipps für die Einrichtung von Monteurwohnungen:

Nachdem das Apartment für Berufsreisende nun vollständig geplant worden ist, steht der Vermietung eigentlich nichts mehr im Wege. Dennoch sollten Anbieter vorab noch einige Kleinigkeiten bei der endgültigen Gestaltung beachten. Fühlt sich der Gast während seines Aufenthaltes in der fremden Umgebung wohl, wird er das Angebot nicht nur weiter empfehlen, sondern erneut darauf zurückkommen, falls er wiederum vor Ort eingesetzt wird. Die Beachtung kleiner Tipps kann dabei den Unterschied zu anderen Anbietern ausmachen.

Berufshandwerker halten sich während ihrer Tätigkeit in einem Umfeld auf, das ihnen nicht bekannt ist. Häufig verlassen sie das Apartment auch schon während der Dunkelheit und kehren häufig auch erst spät abends zurück. Sowohl der Außenbereich als auch der Flur zur Wohnung sollte daher ausreichend beleuchtet sein. Auch hier können wiederum sparsame LED-Leuchten angebracht werden. Besonders kostengünstig ist die Installation dann, wenn die Lampen zusätzlich mit einem Bewegungsmelder ausgestattet sind. Es ist aber nicht erforderlich, dass der ausgeleuchtete Bereich taghell erstrahlt. Daher reichen LED-Leuchtmittel mit etwa 1500 K vollkommen aus.

In der Regel werden Monteure die Reise zu der Wohnung mit einem Firmenwagen oder sogar mit einem Transporter zurücklegen. Eine eigene Stellfläche auf dem Grundstück ist ideal, damit der Berufsreisende nach Feierabend nicht zu viel Zeit bei der Suche nach einem Parkplatz verliert. Vor allem in Ballungszentren und Großstädten kann dies eine beachtliche Zeitspanne beanspruchen. Besteht hingegen die Möglichkeit, das Fahrzeug auf dem Grundstück des Vermieters abzustellen, ist dies sicherlich ein ganz besonderer Service. Ebenso hilfreich ist es, wenn freie Parkplätze in unmittelbarer Nähe vorhanden sind, die von dem Gast kostenfrei und auf unbestimmte Zeit genutzt werden dürfen. Jedenfalls sollten Monteure schon vorab über die Packsituation informiert werden, um beispielsweise auch frühzeitig eine kostenpflichtige Parkmöglichkeit zu buchen. Solche Angebote bestehen vor allem in Metropolen, während es in ländlichen Gebieten oftmals nicht notwendig ist.

Vor der ersten Vermietung sollte bereits festgelegt werden, ob Tierhaltung in dem Apartment gestattet wird. Einige Monteure sind sicherlich darauf angewiesen, den geliebten Vierbeiner mit auf ihrer Reise zu nehmen. Zumindest werden sie bei der Planung dadurch unterstützt. Zu beachten ist, dass der Reinigungsaufwand höher sein kann. Das ist allerdings davon abhängig, welche Art von Tier mitgebracht werden soll. Die Haltung des tierischen Gastes sollte in einer Hausordnung festgelegt werden, damit Ärger von vornherein vermieden werden kann. Insofern keine Bedenken gegen die Vierbeiner bestehen, ist das Aufstellen eines Hundebettes sowie von Futternäpfen nicht nur eine herzliche Geste, sondern auch zweckmäßig.

Dieselbe Vorüberlegung sollte auch dahingehend getroffen werden, ob in der Wohnung geraucht werden darf oder nicht. Dies wird regelmäßig nicht der Fall sein, weil dadurch die Instandhaltungskosten steigen. Allerdings sollten Gäste die Möglichkeit bekommen, im Außenbereich, zum Beispiel auf einem Balkon oder im Garten, eine Zigarette zu rauchen. Damit auch hier Ordnung gehalten wird und die Zigarettenkippen nicht im schönen Vorgarten landen, ist es empfehlenswert, einen stabilen Aschenbecher direkt an Ort und Stelle zu positionieren.

Besonders attraktiv ist die Gestaltung des Wohnraums, wenn unterhaltsame Elektronikgeräte zur freien Verfügung gestellt werden. Ein Fernsehgerät sollte in keinem Raum fehlen. Bei mehreren Wohnungen reicht es allerdings aus, wenn ein gemütlicher Gemeinschaftsraum vorhanden ist, wo die Gäste beispielsweise das Fußballspiel am Abend gemeinsam genießen können. Dabei muss es sich selbstverständlich nicht um das aktuelle Fernsehmodell handeln. Im Vergleich zu alten Röhrenfernsehern verbrauchen Flachbildschirme allerdings weniger Strom und sind langlebiger. Unabhängig davon sollte aber eine Fernbedienung nicht fehlen. Monteure sind weiterhin sehr dankbar, wenn sie eine Waschmaschine zumindest mitbenutzen können. Vor allem bei längeren Aufenthalten möchten sie ihre Arbeitskleidung zwischendurch von Schmutz befreien. Ob Vermieter darüber hinaus auch einen Wäschetrockner zur Nutzung anbieten möchten, ist letztendlich eine Frage des eigenen Geschmacks. Eine Trockenstelle, die mit Wäscheleinen ausgestattet ist, sollte nicht nur ausreichen, sondern spart auch Kosten ein.

Zuletzt verpflichtet das Gesetz den Vermieter regelmäßig dazu, in einigen Räumlichkeiten einen Rauchmelder anzubringen. In Schlafräumen sowie Fluren sollte dieser daher nicht fehlen. Bei einem Notfall sollten auch ein Feuerlöscher sowie ein Erste-Hilfe-Kasten in unmittelbarer Nähe vorhanden sein. Bei der Wahl der Elektronik ist ohnehin darauf zu achten, dass diese mit einem Prüfsiegel zertifiziert worden sind. Moderne Geräte sind insoweit mit einem Überhitzungsschutz sowie einer vorgeschalteten Abschaltautomatik ausgerüstet. Dadurch können Kurzschlüsse von vornherein minimiert werden.

www.Monteurunterkunft.de